Die eindrucksvolle Felspyramide liegt am steilen Sonnenberg oberhalb Rabland auf einer Meereshöhe von 1.450 Meter. Die Ausgesetztheit der Routen, die 5 Aussichtsterrassen, der Trog mit fließend Wasser und Grillplatz mit Tisch + Bänken und das traumhaftes Panorama auf die Dolomiten und dem Meraner Raum machen diesen Platz zu etwas ganz Besonderem.

Geklettert kann fast das ganze Jahr über werden: In den heißesten Monaten kann man aufgrund der südseitigen Ausrichtung erst am Nachmittag klettern, im restlichen Jahr genießt man dafür am Vormittag bei sonnigem Wetter das warme Mikroklima des Sonnenbergs.

Topo und Übersicht

Topo

Übersicht


Hier eine Übersicht der insgesamt aktuell bestehenden Touren nach Anzahl je Schwierigkeitsbereich (nach französischer Skala)


Bei jeder Tour hängt am Einstiegsbereich ein Informationskärtchen, hier ein Beispiel davon:

Zustieg und Kulturelles

Zustieg

Wie erreiche ich den Klettergarten:

  1. Bequem über die Panorama-Seilbahn Texelbahn in Partschins zur Bergstation. Gleich unterhalb der Bergstation führt ein Steg bergab (Wanderweg Nr. 2 / Verbindungsweg Durster-Giggelberg). Diesem folgt man ca. 5 Minuten, bis man zu einem Steinmännchen kommt. Hier rechts abbiegen und dem Steig weitere 3 Minuten bis zum Wandfuß folgen.
  2. mit dem Auto zum „Dursterhof“ und von dort in 40 Minuten zum Wandfuß, dem Weg zum Giggelberg folgend.
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Kulturelles

An der Huafwond befindet sich diese Schautafel, die dazu dienen soll, dass alte Flurnamen nicht in Vergessenheit geraten. Somit wurden diese Flurnamen als Pate für die Touren hergenommen!

Die Flurnamen werden anschaulich erklärt, WO sich dieser Ort befindet und WIESO er so heißt. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag zur Bewahrung unseres kulturellen Erbes geleistet.


Entstehungsgeschichte

Im Juli 2010 wurden die ersten Felserkundigungen von Hannes Schnitzer und Thomas Oberperfler gemacht. Nachdem Hannes diverse organisatorische Dinge mit dem Grundbesitzer (Gemeinde Partschins) und den AVS (als künftigen Betreiber) erledigt hatte, sowie Sponsoren für dieses Projekt auftreiben konnte (Gemeinde Partschins, AVS, Tourismusverein Partschins, Texelbahn Partschins, Forstinspektorat Meran), hatte Markus Huber bereits nach 3 Wochen die erste Tour (Zielerkraiz 6c+) gebohrt. Daraufhin haben besonders diese Drei mit Hilfe von Markus Holzer, Werner Mairösl (Bergführer) und Leo Breitenberger (Bergführer) mit der Erschließung von Routen begonnen.

Im Oktober 2011 wurden dann in mühevoller Arbeit am Wandfuß 4 Podeste mit Umzäunung erstellt, damit aufgrund des abschüssigen Geländes am Wandfuß die Sicherheit für die Kletternden erhöht werden konnte. Natürlich wurde zuvor die Wand mit Hilfe von ca. 10 Personen sauber geputzt und von losen Steinen befreit.

Im Juni 2012 wurden anschließend die ersten Holz-Eisentreppen zwischen den Podesten angebracht.  Im gleichen Jahr wurden vom Forstamt Meran der Zustiegsweg erstellt.

Im Jahr 2013 wurde der Trog am Wandfuß von Tappeiner Franz erstellt, die Wasserleitung vom Giggelberg zur Wand runtergelegt, eine Materialtruhe deponiert und begonnen die Ostwand für die leichteren Touren zu putzen.  

Im Jahr 2014 wurde das Podest unter der Ostwand angebracht und die 6 Touren erschlossen.

2015 wurden einige Touren verlängert und die zweiten Seillängen erschlossen. Oberperfler Christian hat auf eigene Initiative einen Zaun am Zustiegsweg erstellt, der wiederrum die Sicherheit beim Zustieg (besonders für Touristen) enorm erhöht.

Aktuell ist die Planung eines 6. Podest im Gange: ein wenig Abseits der Wand, auf dem künftig die Bank, Trog und der Grillplatz erstellt werden sollen, damit die Sicherheit (besonders gegenüber Steinschlag ausgelöst von Kletterern in der 2. Seillänge) beim gemütlichen Sitzen deutlich erhöht wird. 

 

Insgesamt konnte Hannes Schnitzer über 70 Personen zur freiwilligen Mitarbeit an diesem Projekt begeistern. Die geleisteten Arbeitsstunden werden unten im Diagramm übersichtlich dargestellt.